Farbfelder BATF
blumen mit kerze 270

Die enge Verbindung von Staat und Kirche, wie sie für die deutsche Geschichte prägend ist, hat dazu geführt, daß auch die Bestattungsformen bis ins 20. Jahrhundert hinein durch kirchliche Formen bestimmt waren.

Gab es Ende des 19. Jahrhunderts auch erste Ansätze von Freidenkern, ihre Bestattungen anders als durch Gottesdienste zu gestalten, wurden ihre „Feuerbestattungsvereine“ doch 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verboten und enteignet und damit entscheidende Ansätze zu einer nicht-kirchlich gebundenen Bestattungskultur zerstört.

In den ersten Nachkriegsjahren wurden in der Bundesrepublik Deutschland bald neue außerkirchliche Gruppen gebildet, die im Rahmen freidenkerischer oder freireligiöser Überzeugungen Bestattungen für nicht-kirchlich gebundene Menschen durchführten. Indessen wuchs die Zahl der Menschen, die ihren Kirchenaustritt erklärten, ohne sich einer neuen weltanschaulich geprägten Organisation anzuschließen.

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